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Wer ist die IG-EuroVision? Die Initiativ-Gesellschaft-EuroVision wurde am 24. Juli 1999 während eines internationalen Europa-Aktionstages auf dem Bodensee gegründet. Sie stützt sich in ihrer Arbeit auf jenen sozialwissenschaftlichen bzw. sozialpolitischen Ideenzusammenhang, der - ausgehend von verschiedenen geistesgeschichtlichen Quellen - unter dem Begriff des »Dritten Weges« (wie er z.B. durch den "Prager Frühling" 1968 bekannt geworden ist) figuriert. Im Kern ihres politischen Engagements geht es um die Frage, welcher konstitutionellen Fundamente es bedarf, damit die Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union zu einem demokratisch handlungsfähigen politischen Subjekt werden können, das in der Lage ist, den Rechtsraum für das kulturelle, staatliche und wirtschaftliche Leben im vereinigten Europa des 21. Jahrhunderts - an den Idealen der Freiheit (mit Verantwortung), der Gleichheit (mit Rechten und Pflichten) und der Brüderlichkeit (im Geben und Nehmen von Arbeits- und Konsumwerten) orientiert - selbstbewußt und weltverantwortlich zu gestalten. |
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Die Initiative EuroVision stellt sich damit in die Tradition der Arbeit des Internationalen Kulturzentrums Achberg. Dieses ist, als eine frühe Werkstatt der deutschen Zivilgesellschaft mit europäischer Ausstrahlung über die Blockgrenze hinweg (nach der Sowjetunion, der CSSR, Polen, Ungarn und Jugoslawien), 1971 aus jenen Impulsen entstanden, welche während der Jahre zuvor und im weiteren Verlauf bis zur Kulmination 1989 die neuen sozialen Bewegungen in West und Ost in ihren Themen (Systemalternativen, Ökologie, Emanzipation, Frieden und Demokratie) sowie ihrem Charakter nach (dezentralistisch und basis-demokratisch, antiautoritär und anti-etatistisch, antibürokratisch und antikapitalistisch, sozialistisch, zugleich individualistisch, selbstverantwortlich, pazifistisch, global orientiert und solidarisch) geprägt haben. Ein Vorläufer der IG-EuroVision ist das 1988 gebildete Europäische DialogForum (EDF), das als IGEV-Abteilung weitergeführt wird. Seine Aufgabe ist es, die im bisherigen Prozess der europäischen Integration weitgehend vernachlässigte kulturelle Dimension in Zukunft stärker zu betonen und sich dafür einzusetzen, dass das Erbe, die Besonderheiten und die Kreativität aller europäischen Kulturen viel mehr als bisher gesamteuropäisch wahrgenommen und für unsere gemeinsame Zukunft fruchtbar gemacht werden. So sehr materielles Wohlergehen erstrebenswert sein mag: Europas wahrer Reichtum ist der Reichtum der Kulturen seiner Völker und Regionen, die für das Bewußtsein der europäischen Bevölkerungen noch weitgehend unerschlossene Lebensgebiete sind. Gelegenheiten für die Begegnung der Kulturen zu schaffen, die zugleich auch Begegnungen der Generationen sind: Dafür will das EDF tätig sein. Im Jahr der Gründung der IG-EuroVision 1999 ist auch die Sektion in Österreich entstanden. Sie setzt sich im europäischen Kontext inerhalb der genannten Projekte ein. Ein weiteres Anliegen ist ihr die Weiterentwicklung der Demokratie in Österreich durch die "Dreistufige Volksgesetzgebung" www.ig-eurovision.at und www.volksgesetzgebung-jetzt.at |
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